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Schwer erkämpfter HSGW- Auswärtssieg – Spiel in letzten 10 Minuten gedreht!

Aufbau Altenburg – HSG Werratal 05 25:28 (15:13)

Die Werrataler Mannschaft, um ihren Trainer A. Wendlandt, konnte ihre Erfolgsserie fortsetzen und kam mit einem schwer erkämpften Auswärtssieg ins Werratal zurück.

Die HSGW-Spieler waren gewarnt von den letzten guten Ergebnissen (u.a. Heimsieg gegen Ronneburg) der Skatstädter, hatten sich auf ein schwieriges Auswärtsspiel eingestellt und genau dies trat auch ein. Verzichten mussten die Werrataler krankheitsbedingt auf T.Reum und angeschlagen ins Spiel gingen S.Brand und S. Kleint.

Die Partie begann zunächst recht ausgeglichen, wobei das Werrataler Spiel bereits sehr fehlerhaft verlief. Die Altenburger, um ihren Torjäger T.Kirmse, nutzen die HSGW Fehler und gestalten das Spiel zunehmend erfolgreicher. Die Werrataler fanden sowohl im Angriff als auch in der Abwehr keinen Zugriff auf das Spiel. Mit einer 15:13 Halbzeitführung für den Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Trainer A. Wendlandt hatte einiges mit seinem Team zu besprechen und forderte speziell in der Abwehr kompakter zu stehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam L.Kremmer ins Tor und lieferte eine sehr gute zweite Halbzeit ab. Hier zahlt sich aus, dass die HSGW über ein sehr starkes Torhüterduo verfügt. Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die HSGW- Spieler allerdings zunächst und Altenburg zog in Minute 36 auf 19:13 davon und es war zu befürchten, dass es nichts mit den angestrebten Auswärtspunkten wird. Allerdings erwachte nun das Werrataler Kämpferherz und es ging ein Ruck durch‘s Team. Vor allem in der Abwehr incl. Torhüter standen die Gäste nun deutlich besser und provozierten die Gastgeber vermehrt zu technischen Fehlern und Fehlwürfen. Der Vorsprung der Aufbau Männer schmolz somit zunehmend. Beim Stand von 25:22 waren noch 10 Minuten zu spielen und die HSGW beeindruckte mit einer tollen Schlussphase, in der den Gastgebern kein Treffer mehr gelang. L.Kremmer vernagelte regelrecht sein Tor und vorne wurden die Angriffe konsequent und erfolgreich zu Ende gespielt. Das 26:25 durch T. Winner war die erste HSGW-Führung im gesamten Spiel und diese wurde bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgegeben. Am Ende stand ein schwerer auf Grund der starken Schlussphase nicht unverdienter Auswärtssieg der HSGW-Männer zu Buche. Lohn dafür ist weiterhin Rang zwei in der Tabelle!

Am kommenden Samstag folgt im Breitunger SZ das letzte Heimspiel im Jahr 2022 gegen den HSV Ronneburg.   

Statistik: S.Brand, L.Kremmer, M.Oluic 8/1, R.Selmeczi 5, T.Winner 5/4, T.Kreutzer 4, E.Beyer 2, S.Kleint 2, M.Greganic 2, A.Warlich, S.Panasenko, 7m Aufbau 3/3 HSGW 6/5 Zeitstrafen Aufbau 1 x 2 Minuten / 1x rote Karte HSGW 6 x 2 Minuten Zuschauer ca. 150

Derby-Sieger heißt HSG Werratal 05

Gekonnt und mit viel Energie geht Julia Hornickel durch die Meininger Abwehr zum Torerfolg. / Foto: Jonas Bäuml

Am Samstag trafen im Breitunger Sportzentrum die zweite Damenmannschaft der HSG Werratal 05 und die Frauen vom ESV Lok Meiningen aufeinander. Die heiß umkämpften Partien boten bereits in vergangenen Begegnungen viel Spannung und so sollte es auch an diesem Spieltag wieder sein. Drei rote Karten und 16 Zwei-Minuten-Strafen waren das Resultat einer harten Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Im Trainer-Duell, Kolbe gegen Kolbe, mussten beide Teams krankheitsbedingt auf Spielerinnen verzichten. Dies brach am Ende den Meiningerinnen, nach den beiden Hinausstellungen, das Genick. Trainer Thomas Kolbe verblieb allein auf der Bank, da er auf keine weitere Wechselspielerin zurückgreifen konnte.

Bereits nach 7 Minuten setzten sich die Damen der HSG mit 4:1 Treffern ab. Bis zur 22 Minute behielt sie die Führung, doch dann konnten die Lok-Spielerinnen zum Stand von 9:9 ausgleichen und gingen zum ersten Mal in der 24. Minute mit 10:11 in Führung. Die HSG-Damen berappelten sich wieder und arbeiteten besser in der Deckung zusammen, sodass es mit einem zwei Tore Vorsprung (14:12) in die Halbzeit ging.

In der zweiten Spielhälfte konnte sich die HSG-Reserve mit 21:16 (42. Min.) erstmals einen 5-Tore-Vorsprung erarbeiten, die bis zur 46. Minute auf 25:19 und in der 52. Minute auf 28:21 auf eine 7-Tore-Führung ausgebaut werden konnte. In dieser Phase des Spiels lieferten insbesondere Julia Hornickel (10 Tore), Lilly Spindler (7 Tore) und Caroline Schulz (5 Tore) durch starke Würfe aus dem Rückraum, im eins gegen eins und gelungenen Kontern zur komfortablen Führung bei. Doch das Blatt hätte sich beinahe noch einmal gewendet, als die Meiningerinnen ihre letzten Kraftreserven mobilisierten und in der Schlussphase der Partie auf 29:27 (58. Min.) verkürzten. Die letzten Spielminuten machten noch einmal sehr deutlich, dass ein Spiel erst nach 60 Minuten vorbei ist und zeigten auf, welche Fehler für künftige Spiele sowohl im Angriff als auch in der Abwehr behoben werden müssen. Nach den nervenaufreibenden letzten acht Spielminuten, konnten sich die HSG-Damen dennoch über einen verdienten 31:28 Derby-Sieg freuen. Alle HSG-Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen und auch Torhüterin Laura Ullrich steuerte mit gekonnten Paraden und einem schnellen Umschaltspiel zum Sieg der Mannschaft bei. Die HSG-Frauen belegen nach drei Spielen, ungeschlagen, den zweiten Tabellenplatz in der Landesliga/Staffel 2 mit 6:0 Punkten. Am kommenden Wochenende geht es zum Tabellenvorletzten TSV Motor Gispersleben II nach Erfurt. Bis dahin heißt es unnötige Fehler zu beseitigen und sich auf die eigenen Stärken zu fokussieren, um die nächsten beiden Punkte ins Werratal zu holen.